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Unsere Kinder sollen es einmal besser haben ...

Dies ist ein Wunsch, den Eltern seit Generationen immer wieder äußern, doch die finanzielle Situation für die Mehrzahl der Deutschen verschlechtert sich Jahr für Jahr. Die Lohnsteigerungen bleiben seit vielen Jahren allzu häufig unterhalb der Inflationsrate. Das frei verfügbare Einkommen sinkt. Hohe Arbeitslosigkeit und Hartz IV lassen den durchschnittlichen Lebensstandart ständig sinken und die Angst vieler Arbeitnehmer, ebenfalls von der Arbeitslosigkeit betroffen zu werden, wächst.

    

So ist es schon für viele Familien schwierig, die laufenden Lebenshaltungskosten zu bezahlen. Viele Annehmlichkeiten wie zum Beispiel der Restaurantbesuch, der Eintritt in den Freizeitpark, Theater oder Kino sind nicht mehr bezahlbar, Urlaub muß gekürzt oder gar ganz gestrichen werden. Da wird die Aufforderung der Regierung, für die Rente selber etwas zu tun, zur Farce. Die Bundesregierung gesteht in einem ihrer Berichte offiziell ein, " ... daß mit den bestehenden politischen Steuerelementen die Altersarmut nicht verhindert werden kann". Eine private Altersvorsorge, wie sie von den Politikern aller Parteien gefordert wird, kann unter diesen Umständen nur von den Wenigsten vorgenommen werden.

 

Die Zukunft im Alter sieht deshalb auch für viele Deutsche nicht rosig aus. Fast zwei Drittel der künftigen Rentner werden ihren Lebensstandard spürbar senken müssen, knapp jedem Dritten droht sogar die Altersarmut. Das ist das alarmierende Ergebnis einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Die EU-Kommission kommt sogar zu noch dramatischeren Ergebnissen. Ihrer Einschätzung nach sind fast 80 % der Rentner im Jahr 2030 von der Altersarmut bedroht.

Deutsche sparen zu wenig fürs Alter
Die meisten Menschen übersehen die in den kommenden Jahrzehnten zu erwartende Steigerung der Lebenserwartung um fünf bis sieben Jahre. Der Vorsorgebedarf fürs Alter wird deshalb dramatisch unterschätzt. Trotz massiver Einschnitte im gesetzlichen Rentensystem sparen 30 Prozent der Bevölkerung noch immer nicht für den Ruhestand, der Rest legt meistens zu wenig zurück.

Durch die steigende Lebenserwartung verlängert sich die Zeit nach Ende des Berufslebens laut DIA um 40 Prozent. Dazu kommen die Auswirkungen der Rentenreformen aus den Jahren 2001 und 2004. Am stärksten wird es die heute 40 bis 49-jährigen treffen, die ohne individuelle Zusatzvorsorge im ersten Rentenjahr 215 Euro im Monat weniger haben werden.

 

Rente auf Sozialhilfeniveau          

                                                              
Noch deutlicher äußert sich Rentenexperte Meinhard Miegel in der "Wirtschaftswoche". Seiner Ansicht nach wird die Rente von künftigen Regierungen auf eine Grundsicherung umgestellt. In 25 Jahren werde somit jeder zweite Rentner kaum mehr als den heutigen Sozialhilfesatz als Rente haben. Viele Menschen hätten scheinbar noch immer keine Vorstellung, wie ernst die Lage in Deutschland sei, angesichts weiter steigender Lebenserwartung, hoher Arbeitslosigkeit und zunehmender Zahl von Rentnern.

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